Aktion kritischer Schüler_innen Oberösterreich


Meldestellen gegen Weiterbildung

30. März 2017

Aktion kritischer Schüler_innen sieht Politische Bildung an Schulen in Gefahr


Oberösterreich – Vor einigen Wochen wurde ein Vortrag zum Thema „extremistische Herausforderungen in Österreich“ von Thomas Rammerstofer abgebrochen, da es einem Nationalratsabgeordneten der FPÖ missfallen, hat was der Rechtsextremismus-Experte und Buchautor über Burschenschaften und ihre Verbindung zur FPÖ erzählt hatte. Die oberösterreichische FPÖ unter Haimbuchner reagiert mit einer „Meldestelle für parteipolitische Beeinflussung an Schulen“.

Damit macht Haimbuchner Politische Bildung als eigenes Fach in den Schulen oberösterreichs unmöglich!“, erklärt Daniel Zindanci, Landesvorsitzender der Aktion kritischer Schüler_innen (AKS) Oberösterreich. „Teil eines Unterrichts für politische Bildung muss es sein, über Parteien und ihre Vergangenheit, genauso wie ihre Verbindungen sprechen zu können, ohne sich vor möglichen rechtlichen Konsequenzen fürchten zu müssen. Faktum ist, dass die FPÖ rechtslastig ist. Faktum ist, dass FPÖ Funktionär_innen wegen Verhetzung verurteilt worden sind. Faktum ist, dass sich Burschenschaften, die Identitären und die FPÖ überschneiden. Wenn man über diese Fakten nicht sachlich diskutieren kann, ohne von der FPÖ bedroht zu werden, erinnert dies an dunkle Zeiten der Geschichte“, empört sich Zindanci.